Aktuelles aus dem Hausarztzentrum Malente

Neue STIKO-Empfehlung zur sog. heterologen Astra-Zeneca-Impfung

Seit 1.7.2021 empfiehlt die STIKO für alle Patienten, die eine Erstimpfung mit AstraZeneca (Vektorimpfstoff) erhalten haben, die Zweitimpfung mit einem mRNA-Impfstoff und dies schon nach 4 Wochen durchzuführen. Bislang galt eine solche Empfehlung nur für unter 60jährige Patienten. Da die Gesundheitsministerkonferenz vom 2.7.2021 dieses Vorgehen offiziell abgesegnet hat, bieten auch wir Ihnen diese sog. heterologe Impfung an, wenn Sie das wünschen.

Welche Vorteile hat die heterologe Impfung?:

  • Es gibt neue wissenschaftliche Studien, wonach die heterologe Impfung noch eine etwas bessere Impfantwort des Körpers hervorruft als die homologe Impfung mit zwei AstraZeneca-Injektionen. Auch wenn dies aktuell Labordaten sind, verspricht man sich einen mindestens genau so guten Impfschutz gegegen das Virus, der möglicherweise aber länger anhalten könnte. Siehe Epidemiologisches Bulletin der STIKO.
  • Beim „Kampf“ gegen die aktuell vorherrschende Delta-Variante spielt aber auch der deutlich verkürzte Impfabstand beim heterologen Schema (4 Wochen) gegenüber dem homologen AstraZeneca-Schema (9-12 Wochen) ein große Rolle. Durch die früher mögliche Zweitimpfung kann man die Bevölkerung um etliche Wochen früher mit Vollschutz versehen.
  •  Trotzdem: auch eine zweimalige AstraZeneca-Impfung im Abstand von 9-12 Wochen ergibt einen hohen Impfschutz von über 90% hinsichtlich schwerer Verläufe der Erkrankung. Und dies gilt auch gegenüber der Delta-Variante des Virus. Insofern spielt die Verkürzung des Impfabstandes durch ein heterologes Schema hauptsächlich für die Menschen eine Rolle, die gerade erst mit AstraZeneca erstgeimpft wurden. Diejenigen, deren Erstimpfung mit AstraZeneca schon 8 Wochen oder länger her ist, können sich mit gutem Gewissen auch bei der Zweitimpfung AstraZeneca erhalten.

Gibt es Nachteile?:

  • Es gibt Länder, die bei der Einreise eine heterologe Impfung nicht akzeptieren, dazu gehören aktuell u.a. die USA oder auch die Türkei! Dieser Länderkatalog kann sich auch täglich ändern. Menschen, die entsprechende Reisen planen oder dies aus beruflichen Gründen regelmäßig tun müssen, sollten entsprechende Einschränkungen bei ihrer Entscheidung zu diesem oder jenem Impfschema berücksichtigen.
  • Uns Praxen stellt dieses neue Schema vor logistische Herausforderungen, da ein Großteil der geplanten Zweitimpfungen umgeplant werden muß. Außerdem steht eine Umplanung unter dem Vorbehalt, daß wir dann auch ausreichend mRNA-Impfstoff ausgeliefert bekommen.

Wenn Sie eine Astra-Zeneca-Erstimpfung bei uns erhalten haben, nun aber die Zweitimpfung mit mRNA-Impfstoff wünschen, wäre es schön, wenn Sie uns dies kurz per eMail unter coronaimpfung@hausarztzentrum-malente.de oder über unseren Anrufbeantworter (Tel. 880403)  unter Nennung Ihres vollständigen Namens und Geburtsdatums mitteilen würden. Wir kommen dann bzgl. einer Änderung des Zweitimpfungstermins auf Sie zu.

Unseres Erachtens liegt der Hauptvorteil der heterologen Impfung im deutlich verkürzten Impfabstand zwischen Erst- und Zweitimpfung, so daß primär solche Patienten angesprochen sein sollten, deren Zweitimpfungstermin erst Ende Juli oder im August liegt, während die, die in den nächsten zwei Wochen ihren geplanten Termin haben, durchaus auch bei der homologen Impfung mit AstraZeneca bleiben können.

Sommerurlaube

Fr. Dr. Kauschen hat Urlaub vom 12.-16.7.21 .

Dr. Palluck geht vom 19.7.-6.8.21 in Urlaub.

Urlaubsbedingte Änderungen der Sprechzeiten finden Sie hier.

Covid-19-Impfung

25.6.21: Aktuell ist endlich mal genügend Impfstoff da, so daß wir eine kurzfristige Impfung anbieten können!

Wir können wieder Anmeldungen zur Impfung annehmen! Wenn Sie über 18 Jahre alt sind nutzen Sie dazu bitte entweder den Anrufbeantworter der Rezepthotline unter 880403 oder die gesonderte eMail-Adresse coronaimpfung@hausarztzentrum-malente.de. Teilen Sie uns bitte Ihren Namen, Vornamen, Geb-Datum und ihre Telefon-Nr. mit, unter der wir Sie tagsüber, ggf. auch mal schnell erreichen können.

Geimpft wird derzeit mit dem mRNA-Impfstoff von BioNTech. Da die Liefermengen weiter stark schwanken, können wir immer nur von Woche zu Woche planen und die konkreten Impftermine vergeben.

Für das Team bedeutet die Organisation und Durchführung der Impfung einen großen zusätzlichen Aufwand. Alle geben ihr bestes; bitte bleiben Sie gelassen, auch wenn es mal irgendwo etwas hakelt!

Zwei ganz große Bitten im Zusammenhang mit den Impfungen:

  1. Bitte keine telefonischen Nachfragen, wann denn „endlich“ Ihr Impftermin ist. Unsere Leitungen müssen frei bleiben für die Kranken.
  2. Bitte, bitte, vergessen Sie nicht, uns zu informieren, wenn Sie nach Ihrer Anmeldung bei uns anderswo geimpft werden konnten, z.B. im Impfzentrum, beim Betriebsarzt oder einem Facharzt. Es kostet viel wertvolle Zeit und Energie, wenn man Impflinge anruft und dann erst erfährt, daß kein Bedarf mehr besteht …
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Digitaler Impfpaß

Wir stellen in der Praxis KEINEN digitalen Impfpaß aus. Bitte wenden Sie sich dazu an eine Apotheke!

Stellenausschreibungen

Die Gemeinschaftspraxis Dres. Kauschen und Palluck sucht Verstärkung!

Wir bilden zur Medizinischen Fachangestellten (m/w/d) aus. Zu August 2021 wollen wir wieder eine Auszubildende einstellen. Wenn Sie, wenn Du Lust hast, in einem netten Team einen interessanten und vielseitigen Beruf zu erlernen, bewerbe Dich jetzt bei uns!

Bei Interesse schicken Sie uns Ihre Bewerbung oder nehmen bei Fragen Kontakt mit uns auf unter bewerbung@hausarztzentrum-malente.de.

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Wir weisen darauf hin, daß Sie bitte beim Besuch unserer Praxis  verpflichtend eine Maske (Mund-Nasenschutz) tragen müssen!

 Helfen auch Sie mit, andere Patienten sowie das Praxisteam zu schützen!

Corona-Virus-Pandemie

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Geänderte Praxisabläufe

Liebe Patienten!

Beachten Sie bitte folgende wichtige Hinweise zur Praxisorganisation in Zeiten der Covid-19-Pandemie:

  • Grundsätzlich Telefonische Anmeldung auch bei Akutproblemen (d.h. es gibt derzeit keine „offenen“ Sprechstunden). Dies gilt insbesondere für alle Patienten mit Infektsymptomen!
  • Nutzen Sie bitte weiterhin Telefon- und Videosprechstunde bei Gesundheitsproblemen. Nicht immer ist ein persönlicher Praxisbesuch nötig, bzw. kann dieser vorab und konkret abgestimmt werden.
  • Zwischen 12 und 13 Uhr ist Infektsprechstunde. Bitte vermeiden Sie zu dieser Zeit einen Praxisbesuch, sofern Sie nicht einen konkreten Termin erhalten haben. Das bedeutet auch, daß Sie bitte in dieser Zeit nicht zum Rezeptabholen in die Praxis kommen!
  • Nutzen Sie für die Bestellung von Wiederholungsrezepten oder -überweisungen unsere „Rezept-Hotline“ (880403).

Hier können Sie den Informationsflyer des RKI für Betroffene und deren Angehörigen zu Verhaltenshinweisen bei bestätigter COVID-19-Erkrankung herunterladen.

Weitere Informationen zum Thema finden Sie auf den Webseiten des Bundesgesundheitsministeriums oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung oder unter zusammengegencorona.de.

Wichtige Verhaltensregeln

  • Bei jeglichen Symptomen eines Infektes NIE direkt in die Praxis oder gar eine Klinik gehen, sondern IMMER zuerst anrufen: 3016 oder außerhalb regulärer Sprechzeiten: 116117!
    Was sind typische Infektsymptome: Fieber, Halsschmerzen, Husten,  Geruchs- oder Geschmackverlust, Durchfall.
  • Gehen Sie auf Abstand (2 m) zu anderen!
  • Tragen Sie beim Besuch von geschlossenen Räumen Ihren Mund-Nasenschutz!
  • Kein Handshake!
  • Waschen Sie sich häufig und gründlich die Hände!
  • Richtig Husten und/oder Niesen!

Infektsprechstunden und Abstriche

Nahezu alle Praxen haben wie auch wir spezielle Infektsprechstunden eingerichtet, damit „gesunde“ Patienten nicht aus Versehen den möglicherweise ansteckenden Patienten begegnen. Dieses Verfahren gibt Ihnen die Sicherheit, daß Sie medizinische Versorgung auch in Pandemie-Zeiten wahrnehmen können, ohne befürchten zu müssen, daß Sie sich beim Praxisbesuch anstecken.

Im Rahmen der Infektsprechstunden wird dann u.a. geklärt, ob ein konkreter Covid-19-Verdachtsfall besteht und ob zur weiteren Abklärung ein Mund-Nasen-Rachenabstrich erfolgen muß. Dies ist nicht in allen Fällen notwendig. Unser diesbezügliches Vorgehen richtet sich neben medizinischen Notwendigkeiten auch nach behördlichen Vorgaben!

Wenn allerdings bei Ihnen ein Covid-19-Test durchgeführt wurde, müssen Sie sich bis zum Erhalt des Testergebnisses nach Hause in Quarantäne begeben. Aufgrund aktuell weiter hoher Belastung der Labore kann es bis zu 3 Tage dauern bis wir ein Ergebnis vorliegen haben.

Impfstoffverfügbarkeit bei Gürtelrosen- und  Lungenentzündungs-Impfstoff

Der Gürtelrosen-Impfstoff Shingrix (R) ist aktuell wieder verfügbar, so daß Sie Impftermine vereinbaren können.

Dies gilt leider immer noch nicht für den Pneumokokken-Impfstoff Pneumovax 23 (R), hier besteht immer noch eine bundesweite Mangelsituation, deren Ende derzeit  nicht absehbar ist.